Christoph Schmid – SPD Bundestagskandidat für Schwaben Stärkung der Mitarbeiterrechte

Christoph Schmid – SPD Bundestagskandidat für Schwaben Stärkung der Mitarbeiterrechte

Liebe Leserinnen und Leser des Blickpunkts, gerne nut- ze ich die Gelegenheit mich in dieser Ausgabe als schwäbischer Bundestagskandidat vorzustellen.

Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Töchter im Alter von 8 und 11 Jahren. Nach Abitur und Zivildienst habe ich an der LMU in München Politikwissenschaft, Markt- und Werbepsychologie sowie Interkulturelle Kommunikation studiert. Meine erste berufliche Station hat mich dann zu einem großen Lebensmittel-Discounter in das südliche Baden-Württemberg geführt. Später war ich als Arbeitsvermittler bei der Agentur für Arbeit in Dillingen beschäftigt.

2008 konnte ich im Alter von 31 Jahren die Bürgermeisterwahl in meiner Heimatgemeinde gegen den Amtsinhaber gewinnen und darf seither dort als hauptamtlicher Bürgermeister mein unmittelbares Lebensumfeld gestalten. In den Jahren 2014 und 2020 wurde ich mit jeweils mehr als 95 % wiedergewählt und gehöre seit 2014 auch dem Kreistag Donau-Ries an.

Im Jahr 2017 habe ich erstmals für den Deutschen Bundestag kandidiert. Die zahlreichen Begegnungen im Wahlkampf und die positiven Reaktionen haben mich darin bestärkt weiter für dieses Ziel zu arbeiten und ich freue mich, dass ich nun mit Platz 9 auf der Landesliste der BayernSPD eine gute Perspektive habe, dem neuen Bundes- tag anzugehören und dann auch über mein unmittelbares Lebensumfeld hinaus zum Wohle der Bürger*innen wirken zu können.

Die SPD ist und bleibt die Partei der arbeitenden Bevölkerung, ohne uns gäbe es keinen Mindestlohn und ohne uns wird dieser auch nicht erhöht werden. Ohne eine starke SPD gibt es keine Stärkung der Mitarbeiterrechte und nur mit einer starken SPD können wir endlich die sachgrundlose Befristung abschaffen.

Ich wünsche mir ein solidarisches Gesundheitssystem, bei dem die Mitarbeiter*innen weder körperlich noch psychisch ausgebeutet werden. Ich will, dass es keine Patient*innen erster und zweiter Klasse gibt und ich will, dass das Gesundheitssystem nicht der Gewinnmaximierung unterworfen wird.

Ich werde mich in Berlin dafür einsetzen, dass wir Mobilität neu denken und mehr Menschen und Güter auf die Schiene bringen. Wir brauchen aber gerade im ländlichen Raum auch bezahlbare und umweltfreundliche Lö- sungen, damit dort Mobilität nicht zum Luxusgut wird.

Einer meiner Studienschwerpunkte war Internationale Politik. Wenige Jahre nach dem Ende des Kalten Kriegs und vor dem rasanten wirt- schaftlichen Aufstieg Chinas gab es damals schon die Vision einer funktionierenden internationalen Staatengemeinschaft. Bei aller zum Teil berechtigten Kritik an den Vereinten Nationen und der

Europäischen Union liegt der Schlüssel für eine friedliche, gerechte und armutsbekämpfende Zukunft der Welt nicht in der Abschaffung dieser Ins- titutionen wie sie die Rechtspopulisten fordern.

Im Gegenteil, wir müssen konsequent an der Verbesserung dieser internationalen Organisationen arbeiten und an die alte SPD-Tradition von ei- ner kooperativen Außenpolitik anknüpfen. Auch dafür will ich mich in Berlin einsetzen!