Stadtrat stimmt gegen Neubau

Schade: „Gerfriedswelle wird saniert“

Gersthofen ist eine „Stadt des Sports“ – eine Stadt mit Freizeiteinrichtungen, die unsere Kommune besonders liebenswert, lebenswert und besonders attraktiv machen. Dies gilt für die Freizeitschwimmer als auch für die besonders erfolgreichen Schwimmerinnen und Schwimmer des TSV Gersthofen.

Wir lieben unsere Bäder. Es war aber an der Zeit alles Erdenkliche zu tun, dass es so bleibt! Prognostiziert und angestrebt werden 27.000 Einwohner für Gersthofen. Auch die Bäderinfrastuktur muss dieses Bevölkerungswachstum beachten.

Der Stadtrat hat beschlossen mit Kosten von ca. 14 Mio. Euro die Bäder zu sanieren. Wir haben gegen die Sanierung an den bisherigen Standorten abgestimmt. Leider erfolglos. Am 18. September wurde der Beschluss für mögliche Zuschüsse des Bundes für die Sanierung gefasst.

Wir verfolgten das Ziel eines neuen Bäderzentrums (Kombibad und einer wettkampftauglichen  50m-Bahn) auf der „Grünen Wiese“:

Unsere Argumente gegen die Sanierung waren:

  • die Sanierung der Gerfriedswelle bringt keine Verbesserung für die katastrophale Parksituation
  • ein angemessener Lärmschutz ist am bisherigen Standort nicht realisierbar
  • im Bereich des bisherigen Freibads hätten Wohnungsbauprojekte verwirklicht werden und/order eine Erweiterung des TSV-Geländes ins Auge gefasst werden können
  • ein Standort also ein „Ganzjahresbad“ hätte Synergieeffekte und Kostenersparnisse im laufenden Betrieb gebracht und wäre nachhaltig energieeffizienter zu unterhalten gewesen.

Natürlich wäre die Investition bei einem Neubau weitaus höher gewesen als bei der Sanierung. Es hat nichts genützt. Nun ist es zu spät!

(Klaus Greiner und Christian Miller (SPD), Stadtträte; Bild: Josef Pröll)

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